Gefährliche Baustellensituation entschärft

Unserer Beharrlichkeit ist es zu verdanken, dass Mitte Juli die über eine Woche andauernde und vor allem für Fußgänger ausgesprochen gefährliche Situation im Bereich der Baustelle Schnackenwerther Straße/Schleifweg entschärft wurde: durch eine Zusatz-Absperrung des Fußwegs und ein vorher nicht verfügtes Parkverbot.
Fußgänger hatten keine Wahl, als direkt auf die stark frequentierte Schnackenwerther Straße auszuweichen. Dazu noch eingeschränkte Sicht und Einengung durch Baustellenfahrzeuge und parkende Fahrzeuge.
Diese Situation bedeutete für die am Schulweg so vieler Kinder gelegene Baustelle für die Schwächsten im Straßenverkehr eine unnötige Gefahr.
Wir vom Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen stellen allerdings die grundsätzliche Frage, warum die Baustelle nicht von Anfang so gesichert war, wie man das erwartet.
Trotz der vielen Hinweise an die Gemeindeverwaltung und Straßenbaubehörde ist unnötig Zeit verstrichen. Unsere Gemeinderätin Ulrike Hochrein hinterfragte zuerst in der Gemeinderatssitzung. Aber auch danach war erst noch ein schriftlicher Antrag nötig, dass die miserabel gesicherte Baustelle keine Gefahrenquelle mehr bedeutete. Das Ganze ist nicht nur sehr bedauerlich, sondern eigentlich ein Unding. In Anbetracht der Sicherheit aller Fußgänger sind die vorübergehend wegfallenden Parkplätze sicherlich verkraftbar.
Artikel kommentieren